Geschmack verbessern

Das eine oder andere Aroma kann dabei helfen den Geschmack des Glaubersalzes in den Hintergrund zu rücken. Doch beim Abführen im Rahmen einer Fastenkur sollten Sie auf allen Überfluss verzichten und notfalls auf einen Irrigator ausweichen!

Wie kann man den Geschmack von Glaubersalz oder Bittersalz, welcher leider allzu bitter und salzig ausfällt, verbessern? Das fragen sich viele Leute, die zum ersten Mal in ihrem Leben glaubern.

Wer im Rahmen einer Fastenkur dazu genötigt ist anhand von Glaubersalz oder Bittersalz abzuführen und sich aufgrund des üblen Geschmacks der beiden Mittel denkt: „Das lass ich einfach weg“, sei vorgewarnt: Wer fastet, muss abführen, aber er kann dazu natürlich auch auf einen Irrigator zurückgreifen. Den Grund der Wichtigkeit des Abführens beim Fasten lesen Sie weiter unten.

Auch wer Glaubersalz oder Bittersalz schon häufiger in seinem Leben angewandt hat, dem dreht sich in so manch einem Fall immer noch der Magen um: Die beiden Salze führen bei vielen Leuten nicht nur zur Darmentleerung sondern auch dazu, dass es den Leuten ausgesprochen übel wird und sie sich übergeben müssen.

Die folgenden Tipps gelten aufgrund der Ähnlichkeit der Mittel in ihrer Anwendung und in ihrem Geschmack natürlich auch für Bittersalz.

Den Geschmack von Glaubersalz verbessern – diese Tricks helfen

  • Fügen Sie Ihrer Glaubersalz-Wasser-Mischung einen Schuss Orangensaft, Zitronensaft oder Apfelsaft bei.
  • Wer den außerordentlich salzigen und zugleich bitteren Geschmack des Gemischs ausgleichen will, kann in das Getränk auch ein paar Teelöffel Stevia Zucker oder Low Carb Zucker geben.
  • Manch einer handhabt die Geschmacksverbesserung bei Glauber- oder Bittersalz folgendermaßen: Mit einem Schuss eines Aromas (zum Beispiel Zitronen-, Butter-, Mandel- oder Rum-Aroma etc.) wird der Geschmack des Glaubersalzes in den Hintergrund gerückt. Die meisten Heilpraktiker und ganzheitlich orientierten Mediziner würden jedoch von den synthetischen Aromen abraten.

Sollte das Abführen zum Zweck des Beginns einer Fastenkur sein, oder sollten Sie sich mitten in einer Heilfastenkur befinden, ist es besser, wenn Sie sich mit dem Geschmack von Glaubersalz anfreunden: Den Trunk mit Chemikalien oder auch Säften anzureichern ist nicht mit dem Sinn und Zweck einer Heilfastenkur zu vereinbaren (es sei denn, sie absolvieren gerade eine Saftfastenkur).

Bei häufiger Anwendung gewöhnen sich die Geschmacksknospen an das Salzige

Ein kleiner Trost: Wer Glaubersalz oder Bittersalz häufiger anwendet (was man jedoch eigentlich nicht tun sollte mit der Ausnahme des regelmäßigen Abführens bei einer Fastenkur zum Zwecke der Vorbeugung einer Rückvergiftung über den Darm), gewöhnt sich allmählich an den Geschmack des Mittels. Man lernt, wie man den Trunk am besten trinkt, ohne dass Übelkeit entsteht.

An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, dass Glaubersalz oder Bittersalz im Normalfall, also außerhalb des Zeitraums einer Fastenkur, nur maximal vier Mal pro Jahr zum Einsatz kommen sollten. Eine Liste mit natürlichen Helfern gegen Darmträgheit finden Sie unter Verstopfung.

Dosierung

 

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